Für viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder gibt es mehr Geld. Die erste Erhöhung gilt bereits ab April 2026. Auf dem Konto wird das Plus jedoch nicht überall sofort sichtbar — in mehreren Bundesländern erfolgt die Auszahlung erst mit dem Mai-Gehalt, inklusive Nachzahlung für April.
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Betroffen sind die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder, mit Ausnahme von Hessen, das eigene Tarifverhandlungen führt. Insgesamt geht es um rund 2,2 Millionen Menschen, wenn die späteren Übertragungen auf Beamtinnen, Beamte und Versorgungsempfänger mitgerechnet werden.
Tarifergebnis bringt 5,8 Prozent mehr
Nach zähen Verhandlungen wurde bereits im Februar 2026 ein Ergebnis erzielt. Der Abschluss sieht ein Lohnplus von insgesamt 5,8 Prozent vor. Die Laufzeit beträgt 27 Monate und endet am 31. Januar 2028.
Die Erhöhung wird nicht auf einmal ausgezahlt, sondern in drei Stufen umgesetzt. Für Nachwuchskräfte gibt es ebenfalls mehr Geld: Ihre Vergütung steigt in mehreren Schritten um insgesamt 150 Euro.
Zusätzlich sollen Arbeitsbedingungen in Ostdeutschland stärker an die Regelungen im Westen angeglichen werden.
So steigen die Gehälter bis 2028
Die erste Stufe greift bereits ab April 2026. Beschäftigte erhalten dann 2,8 Prozent mehr Gehalt. Wichtig dabei: Die Erhöhung soll mindestens 100 Euro betragen.
Die zweite Stufe folgt im März 2027 mit weiteren 2 Prozent. Zum Januar 2028 kommt dann noch einmal ein Plus von 1 Prozent hinzu.
Für Nachwuchskräfte steigt die Vergütung zu denselben Zeitpunkten in drei Schritten: zunächst um 60 Euro, dann erneut um 60 Euro und schließlich um weitere 30 Euro. Insgesamt ergibt sich damit ein Plus von 150 Euro.